Das Katzenfutter ABC

 

Gutes Katzenfutter fördert die Gesundheit der Katze

Wissenswertes rund ums Katzenfutter

 

Sie lieben Ihre Katze. Darum soll sie auch nicht nur einfach irgendetwas „auf den hohlen Zahn“ bekommen, sondern hochwertige Nahrung, die ihr schmeckt und ihre Gesundheit unterstützt. Die folgenden Ratschläge helfen Ihnen dabei, die richtigen Futtersorten zu finden und auch den Futterplatz für Ihren Stubentiger richtig zu gestalten.

Das Auge isst mit: Futternapf und Co.

Selbstverständlich benötigt Ihre Katze einen Futternapf, aus dem sie sich ihr Fressen holen kann. Entscheiden Sie sich für einen Napf mit einem niedrigen Rand, denn Katzen mögen es nicht, wenn ihre Schnurrhaare beim Fressen dagegen stoßen. Der Napf selbst darf ruhig etwas höher stehen – zum Beispiel auf einem dicken Brett. Das ist besonders für ältere Katzen empfehlenswert, die sich zum Fressen nicht mehr so weit herunter beugen können. Krankheiten wie Arthrose, die jede Bewegung schmerzhaft machen, sind nämlich auch hier keine Seltenheit. Damit der Futternapf beim Fressen nicht durch die Gegend geschoben wird, sollten Sie ihn auf eine rutschfeste Unterlage stellen.

Auch an das Material der Futternäpfe sollten Sie gewisse Ansprüche stellen: Wählen Sie Keramik oder Porzellan oder Glas. Diese Materialien lassen sich leicht sauber halten und bergen nicht die Gefahren, die es bei Plastiknäpfen gibt. Die sind zwar billiger, enthalten aber Farbstoffe und Weichmacher. Sie können in das Futter übergehen und bei Ihrer Katze Allergien wie Kinnakne auslösen. Gleichzeitig können Plastiknäpfe wahre Bakterienherde werden. Auch Metallnäpfe sind keine gute Lösung. Die Näpfe sollten regelmäßig mit heißem Wasser und biologischem Spülmittel ohne Duftstoffe (wenn überhaupt) gereinigt werden.

So bewahren Sie Futter richtig auf

Grundsätzlich kaufen Sie Katzenfutter am besten immer in Mengen, die sofort verbraucht werden können. Je länger Ihr Katzenfutter offen steht, desto mehr Bakterien und Milben bilden sich darin. Das gilt übrigens nicht nur für Nassfutter, das auch noch Fliegen und Maden anziehen kann, sondern auch für Trockenfutter, das unter Sauerstoff und warmen Temperaturen leidet. Nassfutterdosen können Sie in einen Glasbehälter umfüllen und in den Kühlschrank stellen. Vor dem Füttern sollte es allerdings wieder Zimmertemperatur erreichen – dem Magen Ihrer Katze zuliebe. Dennoch sollten Sie es so schnell wie möglich verbrauchen. Trockenfutter füllen Sie am besten aus der Verpackung in einen luftdichten Vorratsbehälter um, damit es lange frisch bleibt.

Die Katze richtig füttern

Abhängig von Alter und Lebensumständen hat Ihre Katze ganz bestimmte Ansprüche an Ihr Futter. So brauchen Kätzchen das lebenswichtige Taurin besonders dringend, während ältere Katzen oft an einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen leiden. Kätzchen-, Senioren- und Diätfutter sind in diesem Fall ausnahmsweise keine Geldmacherei, sondern eine sinnvolle Anschaffung für Ihre Katze. Das optimale Katzenfutter sollte einen hohen Fleischanteil haben, Mineralstoffe, Vitamine, Öle und pflanzliche Ballaststoffe enthalten. Lediglich auf Futter mit Thunfisch sollten Sie verzichten. Nicht nur, dass er von Überfischung bedroht ist – er enthält auch oft giftige Schwermetalle.

Bei der Frage „Supermarkt oder Premium?“ scheiden sich die Geister. Keine dieser beiden Futterarten kann grundsätzlich als schlecht oder gut bezeichnet werden, denn es kommt auf die Zusammenstellung an. So, wie Sie Ihr Kind sicher nicht sein Leben lang von Dosenravioli ernähren möchten, legen viele Tierhalter auch auf eine gesunde Ernährung ihrer Katze wert. Es ist richtig, dass hochwertige (und teurere) Futtermarken diese Ansprüche am ehesten erfüllen. Doch es gibt auch günstige Sorten mit einem hohen Fleischanteil. Vergleichen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf doch einmal, was auf der Verpackung steht. Für welche der beiden folgenden Katzenfuttersorten würden Sie sich entscheiden?

Katzenfutter 1:

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (4% Rind), pflanzliche Eiweißextrakte, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Zucker, mit Farbstoff (EG-Zusatzstoff)

Katzenfutter 2:

70% Fleisch und tierische Nebenprodukte, bestehend aus Muskelfleisch und Innereien vom Bio-Rind, davon 15% Leber, 29% Trinkwasser, 1% Mineralstoffe