Clickertraining mit Katzen
Clickertraining

Clickertraining für Katzen – das steckt dahinter

 

Wenn Sie meine Webseite aufmerksam gelesen haben, dann wissen Sie bereits, dass ich Ihre Katzen mit Clickertraining beschäftige. Da Sie aber möglicherweise noch nie davon gehört haben, was sich dahinter verbirgt, will ich es Ihnen kurz erklären.

Was ist Clickertraining?

Der Clicker ist ein spezielles Gerät, das ein wenig an die „Knackfrösche“ erinnert, mit denen man früher gespielt hat. Drückt man darauf, gibt er ein leises Klicken von sich. Auf dieses Klicken hin können Katzen (und übrigens auch Hunde, Pferde und viele andere Tiere) trainiert werden. Es ist sozusagen ein Signal, das der Katze sagen kann „Jetzt gibt es Futter“, oder auch „Hab keine Angst“. Das Clickertraining ist aus diesem Grund nicht nur hervorragend geeignet, um Ihrem Liebling einige Kunststücke beizubringen. Es kann auch dabei helfen, scheue oder aggressive Tiere umgänglicher zu machen. Gleichzeitig ist es eine gute Beschäftigungsmöglichkeit für Ihre Katze.

So funktioniert das Clickertraining

Zunächst lernt Ihre Katze, dass das Klicken eine Belohnung ist, die sie für ihr Verhalten bekommt. Sie beginnt also, das Clickertraining als etwas Positives zu sehen. Das ist die Grundvoraussetzung, denn anders als bei anderen Trainingsarten soll Ihre Katze nicht durch Bestrafung lernen, sondern ausschließlich durch gute Erfahrungen. Immer, wenn das Tier auf ein Klicken hin eine bestimmte Verhaltensweise zeigt, wird es belohnt.

Das können Sie mit Clickertraining erreichen:

Beim Clickertraining gibt es verschiedene Lernziele, die wir oben schon kurz angerissen haben. Sie können Ihre Katze damit beispielsweise an eine Leine oder die Transportbox für den Tierarzt gewöhnen. Ist Ihre Katze auf andere Menschen nicht gut zu sprechen – was vor allem beim Tierarzt schwierig wird – können Sie ihm mit dem Klicker auch beibringen, für den Arzt das Maul zu öffnen oder einfach stillzuhalten.

Sie sehen, es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten für das Clickertraining, die ich übrigens auch bei meinen eigenen Katzen anwende.